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2016

Sonntag, 25. September 2016

Eidgenössische Abstimmung AHV plus
Auch nach dem Nein der Stimmberechtigten zu dieser eidgenössischen Initiative wird sich SVF-ADF suisse weiterhin für eine Besserstellung der Frauen bei der Altersvorsorge einsetzen. Denn der festgestellte Unterschied von fast 20‘000 Franken pro Jahr zwischen den Altersrenten der Frauen und jenen der Männer ist frappant. Im Schnitt sind die Renten der Männer um 37% höher...mehr.

 

«Who makes the news?»

 

Dieser Frage geht das Global Media Monitoring Project (GMMP) alle 5 Jahre nach. An einem Stichtag werden weltweit tagesaktuelle Medien aus der Geschlechterperspektive analysiert, so auch in der Schweiz. Die schweizerischen Zahlen sind ernüchternd: 75% der in den Nachrichten erwähnten Personen sind männlich. Mehr als zwei Drittel der gezeichneten Nachrichten sind von Männern verfasst. Dieser Anteil hat im Vergleich zu 2010 sogar um 3 Prozentpunkte zugenommen. Lesen Sie hier

45 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz
Politikwissenschaft in der Praxis, von Claude Longchamp
Frauen setzen sich bei Volksabstimmungen häufiger durch als Männer.

Am 7. Februar 1917, also  vor 45 Jahren, führte die Schweiz das Frauenstimm- und Wahlrecht auf gesamtschweizerischer Ebene ein. Was seither geschah, lässt sich anhand der VOX Analysen eidg. Volksabstimmungen detailliert nachzeichnen...hier die ganze hochinteressante Analyse!

 

2014

 

30.Nov.2014

Abstimmung Initiative ECOPOP

Wie auch viele andere (Frauen-) Organisationen hat sichSVF-ADF Suisse erfolgreich gegen diese frauenfeindlichen Initiative gewehrt:

NEIN zur Bevormundung der Frauen

in den Entwicklungsländern!

Denn die sexuellen und reproduktiven Rechte der Frauen

sind Menschenrechte.

Sie sind universell und nicht verhandelbar.

Bildung, Empowerment der Frauen und Gleichstellung der Geschlechter!

siehe Flyer SVF-ADF Download

Mit einem haushohen NEIN von 74,1% haben die Schweizer Stimmbrechtigten dann diese frauenfeindliche Initiative abgelehnt. SVF-ADF dankt allen engagierten Personen für ihren Einsatz.

Weitere Dokus zur NEIN- Kampagne:

SEXUELLE GESUNDHEIT SCHWEIZ Download,

"Frauen gegen Ecopop": zehn feministischen Punkte Download.

 

 

 

18. Mai 2014

Abstimmung Initiative Mindestlohn - leider abgelehnt
Leider wurde dieses Anliegen an der Urne abgelehnt.

SVF-ADF hat diese Initiative unterstützt, und wird sich auch zukünftig für bessere Arbeitsbedingungen von Frauen einsetzen, denn

- ƒnoch immer bekommen Frauen 20 Prozent weniger Lohn als Männer,  trotz gleicher Arbeit. Verdient ein Mann 4800 Franken, so sind es für die Frau oft nur 3840 Franken.

 - ƒ«typische Frauenarbeit» – beispielsweise im Detailhandel, in der Reinigung, in der privaten Pflege oder in Call-Centern werden im Vergleich zur «typischen Männerarbeit» weniger hoch bewertet und deshalb schlecht bezahlt. Flyer   Download

 

März 2014
Stellungnahme  zur Reform Altersvorsorge 2020

Grundsätzlich begrüsst SVF-ADF das Konzept, beide Säulen der Altersvorsorge, AHV und berufliche Vorsorge, den heutigen Bedingungen anzupassen.

Ein Rentensystem darf jedoch keinerlei geschlechtsbedingte Begünstigungen oder Benachteiligungen beinhalten und soll allen Menschen ihre ökonomische Unabhängigkeit im Alter ermöglichen.

Da jedoch das Renteneinkommen bei der aktuellen Altersvorsorge massgeblich vom früheren Erwerbseinkommen der betroffenen Person abhängt, liegt es auf der Hand, dass Frauen hier sehr benachteiligt sind. Denn nach wie vor können sie wegen der Betreuung von Kinder und/oder Betagten häufig nur einem Teilzeiterwerb nachgehen und haben folglich eine schlechtere, finanzielle Absicherung im Alter als die Männer.

Deshalb lehnt SVF-ADF lehnt jegliche Erhöhung des Frauenrentenalters ab....Mehr dazu hier  Download

Gemeinsam mit rund 30 anderen Frauenorganisationen hat SVF-ADF auch die Stellungnahme der Eidgenössischen Frauenkommission unterstützt:

"EKF lehnt ein einheitliches Rentenalter für Frauen und Män-ner aus gleichstellungs- und sozialpolitischen Überlegungen zum gegenwärtigen Zeit-punkt klar ab..." mehr hier  Download

 

 

9. Februar 2014
Erfolgreiche Abstimmung!

NAF-NARD hat seit Beginn klar Nein gesagt zu diesem neuen Angriff der christlich-fundamentalistischen Abtreibungsgegner auf den freien Zugang zum legalen Schwangerschaftsabbruch. SVF-ADF war mit dabei und hoch erfreut über das überzeugende Resultat, siehe die
Ergebnisse im Detail hier Download.

NAF-NARD schreibt dazu in der Medienmitteilung:

« Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache » mit 69.8% abgelehnt -

das Stimmvolk setzt ein deutliches Signal für die Fristenregelung!

Die Initiative « Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache » ist vom Volk mit 69.8% der Stimmen deutlich abgelehnt worden.
Das überparteiliche Komitee gegen die Initiative begrüsst diesen klaren Entscheid für die Fristenregelung, deren integraler Bestandteil die Finanzierung des Schwangerschaftsabbruchs durch die Grundversicherung ist.

Der Entscheid ist ein Zeichen für die starke gesellschaftliche Verankerung der Fristenregelung und des Solidaritätsprinzips in der Krankenversicherung sowie für die Qualität der medizinischen Leistungen, die nicht vom Portemonnaie abhängig sein soll...mehr hier Download

Alle weiteren  Infos zur gemeinsamen überparteilichen Kampagne sind aufgeschaltet auf der Website:
www.nein-angriff-fristenregelung.ch

 

 

2013

 

24. Novembe 2013

Volksabstimmung zur SVP-Familien-Initiative
Die Schweizer Stimmberechtigten haben dank dem bemerkenswerten Einsatz der Medien und vieler engagierter Frauenorganisationen noch rechtzeitig die Gefahr dieser Mogelpackung gemerkt und Nein gesagt zu dieser Backlash-Vorlage, siehe auch die Abstimmungskampagne von SVF-ADF Download und der Frauenallianz  Download
Der Vorstand von SVF-ADF ist sehr erleichtert über dieses erfreuliche Abstimmungsresultat. SVF-ADF wird sich weiterhin für eine fortschrittliche Familienpolitik einsetzen, denn schon kommen die nächsten Herausforderungen Download.

 

 

5. Okt. 2013

Neustrukturierung Asylbereich

SVF begrüsst die Stossrichtung der Revision, fordert jedoch dringend eine "Entschleunigung" der Verfahren, insbesondere bei vulnerablen Personen, Frauen und Kindern.
Stellungnahme hier  Download.

 

 

29. Sept. 2013

Elterliche Sorge - Neuregelung aufschieben!

SVF-ADF unterstützt den Antrag von anderen Organisationen, die neue Regelung betr. der elterlichen Sorge statt 2014 erst im Jahr 2015 2015 in Kraft zu setzen, siehe Brief an Bundesrätin S. Sommaruga hier Download.

 

 

22. Sept. 2013

SVF-ADF hat sich bei der Abstimmung vom 22. Sept. 2013 zusammen mit andern Organisationen erfolglos gegen die Liberalisierung der Öffnungszeiten bei den Tankstellenshops gewehrt, weil dies zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen führen kann, siehe Flyer  Download und Sonntagsallianz.

 

 

23. März 2013 in Bern
Koordination NGO Post-Beijing Schweiz    Jahrestagung
Frauen in den Verwaltungsraten: Sind Frauenquoten die Lösung?

Anlässlich ihrer Jahresversammlung hat sich die NGO-Koordination in ihrer Deklaration klar dafürausgesprochen, dass die Geschlechter in Entscheidungspositionen und Management paritätisch
vertreten sein sollen:
Die NGO‐Koordination post Beijing Schweiz (NGO‐Koordination) fordert Parität der Geschlechter in Entscheidungspositionen und Management in Politik, Bildung, Verwaltung und Wirtschaft.. siehe unter Medienmitteilung Download  und Tagungsprogramm Post-Beijing

 

März 2013
Commission in the Status of Women CSW
An der jährlichen UNO-Frauenkonferenz, CSW, beteiligten sich neben den veschiedensten  Regierungen auch viele Frauenorganisationen, NGOs. International Alliance of Women IAW war auch beteiligt.

Für SVF-ADF Schweiz war Esther Suter, Theologin und Journalistin aus Basel, mit dabei, siehe hier ihren Bericht. Download

 

 

3. März 2013  

JA zur Familie - eidgenössische Abstimmung
SVF hat dieses politisch sehr breit abgestützte Anliegen für einen
Familienartikel in der Bundesverfassung unterstützt.

53% der Stimmberechtigten haben dazu JA gesagt. Doch leider scheiterte die Vorlage am Ständemehr. SVF-ADF wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass allen Familien in der Schweiz die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht wird..

 

2012

23. Nov. 2012

Frauenrentenalter 65 erst, wenn...
Der schweizerische Verband für Frauenrechte SVF-ADF verweigert sich in voller Staatsbürgerinnen-Verantwortung dem erneut auftauchenden Vorschlag, die AHV auch auf Kosten der Frauen durch eine Erhöhung ihres Rentenalters zu sanieren... Hier die Medienmitteilung zu
AHV-AVS.
Wenn die genannten Probleme gelöst sind, lassen wir selbstverständlich auch über eine allfällige Erhöhung unseres AHV-Rentenalters mit uns reden.

14. Nov. 2012  Bern
Nein zum Angriff auf die Fristenregelung
NAF
Unter diesem Namen wurde am 14. November 2012 in Bern ein gesamtschweizerischer Verein gegründet, der die Volksinitiative 'Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache' sowohl im Umfeld der parlamentarischen Beratung wie auch im Vorfeld der Volksabstimmung bekämpfen wird.
Babette Sigg von den CVP-Frauen wurde an der Gründungsversammlung zur Präsidentin gewählt. Als Vizepräsidentinnen wurden Carmen Walker-Späh (FDP Die Liberalen Frauen), Katharina Prelicz-Huber (Grüne Frauen) und Yvonne Feri (SP Frauen) gewählt. Dem Vorstand gehören weitere Personen aus FDP und SP sowie aus verschiedenen Frauen- und Fachorganisationen an.
Es sind dies: Barbara Berger (SP-Frauen), Claudine Esseiva (FDP-Frauen), Manuelle Fracheboud (ARTCOSS), Helen Issler (allianceF), Lea Kusano (SP), Ursula Nakamura (Schweiz. Verband für Frauenrechte), Marie Perriard und Susanne Rohner(Sexuelle Gesundheit Schweiz); Anne-Marie Rey (APAC-Suisse, Schwangerschaftsabbruch-Infostelle).

 

6. Juli 2012

Stellungnahme der NGO Koordination Post Beijing Schweiz zur angekündigten 5. Weltfrauenkonferenz 2015
SVF-ADF ist Mitglied bei der NGO
Koordination Post Beijing und steht voll hinter dieser Stellungnahme. Der Appell ging auch an das EDA in Bern:
Wir wollen keinen Rückschritt,  weshalb in Beijing Erreichtes nicht verhandelbar sein darf.  Es kann nur um Ergänzungen und  Weiterentwicklungen der Aktionsplattform gehen.
Auch International Alliance of Women , IAW die Dachorganisation von SVF-ADF, setzt sich für die Erhaltung der Frauenrechte ein.

5. April 2012

Koordination Post-Beijing Schweiz

Zusammen mit NGO Post-Beijing und vielen nationalen und internationalen Organiationen hat SVF-ADF anfangs April eine dringende Petition an die UNO unterezichnet:
Sage NEIN zu sog. 'traditionellen Werten', welche die Menschenrechte der Frauen einschränken!

Es handelt sich um einen Rückschlag der Frauen bei der UNO.
Denn an der 56. Session der UNO Commission on Status of Women CSW (Kommission für die Rechte der Frauen) konnte diesmal kein Schlussdokument verabschiedet werden.
Auch die International Alliance of Women IAW ist empört über diese Sitaution:
"..Denn die Gleichberechtigung der Geschlechter sowie die Selbstbestimmung der Frauen im sexuellen Bereich sowie Familienplanung waren Stolpersteine.Doch Frauenrechte sind Menschenrechte. Die Menschenrechte sind universell, unteilbar, interdependent und nicht verhandelbar,"


Eidgenössische Vernehmlassungen
Folgende Stellungnahmen wurden von svf-adf suisse eingereicht:

2013

April 2013

Verordnung über Massnahmen zur Verhütung von Straftaten im
Zusammenhang mit Menschenhandel
Download

SVF-ADF begrüsst die Absicht des Bundes sehr, sich stärker in der Verhütung des Menschenhandels zu engagieren. Ebenfalls befürworten wir, dass der Bund Finanzhilfen für die Massnahmen von Organisationen der Zivilgesellschaft wie auch für die Organisationen selber gewähren kann (Art. 1 Verordnung).

Wir stützen wir unsere Einschätzung auf die Erfahrungen verschiedener Fach- und Beratungsstellen in diversen Kantonen. Besondere Beachtung findet dabei die langjährige Praxiserfahrung der Fachstelle Frauenhandel  und Frauenmigration FIZ.

 

2012

Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer,
ausgewogene Paar- und Familienbesteuerung
Keine Renovationen - sondern Systemwechsel zur Individualbesteuerung
!
Wir wollen weder eine Reform der Ehegattenbesteuerung noch eine Gleichstellung verheirateter und zivilrechtlich nicht gebundener Paare und Eltern. Sondern wir befürworten im Interesse von Frauen, Männern und Familien den Übergang zu einem neuen System der Besteuerung individueller Personen unabhängig von ihrem Zivilstand. Verpflichtungen von Paaren untereinander sowie von Eltern ihren Kindern gegenüber und umgekehrt sind ausserhalb des Steuerrechts zu regeln.

Änderung des Zivilgesetzbuches betr.
Kindesunterhalt
"Die Regelung des Unterhalts und vor allem der armutsgefährdenen Mankofälle muss in Zukunft sowohl den Zielen der Geschlechtergleichstellung wie den Kinderrechten entsprechen..."

Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit - Abschaffung des
Cabaret-Tänzerinnen -Statuts. Wie auch andere Organisationen wünscht SVF-ADF, dass das Statut für Cabaret-Tänzerinnen nicht aufgehoben wird, sondern prekäre Arbeitsverhältnisse von Frauen im allgemeinen verbessert, resp. legalisiert werden.

Verordnung über den ausserprozessualen Zeugenschutz (ZeugSV), Hier geht es um den verbesserten Schutz für Opfer von Frauenhandel, siehe
Zeugenschutz

Teilrevision des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer.Die Situation aus Sicht der Frauen muss vermehrt berücksichtigt werden. Vor allem gilt es, neue frauenspezifische Diskriminierungen der Migrantinnen zu vermeiden, siehe
Ausländerrecht

 

Publikationen SVF-ADF

Der Kampf um gleiche Rechte
1909 - 2009         100 Jahre seit der Gründung von svf-adf suisse.
svf-adf hat zum 100 Jahre Jubiläum ein fundiert recherchiertes Buch herausgegeben
 .
Über dreissig Fachleute für Frauengeschichte beschreiben in ihrer jeweiligen Muttersprache gewisse Aspekte dieses langen Kampfes, angefangen beim Frauenstimmrecht, über Familien- und Sozialpolitik bis zur Förderung der Frauen im Erwerbsleben und auf der universitären Ebene.

 

 

Die beiden Herausgeberinnen

L. Kurth (l) und S. Chapuis an der Buchvernissage in Bern.
Der Kampf um gleiche Rechte
, Schwabe Verlag Basel.

 

Statistiken
Auf der Website 'Statistik Schweiz' findet sich eine Dokumentation über Gleichstellung von Frau und Mann, siehe unter
Indikatoren.

Informationsplattform
Vereinbarkeit Beruf und Familie - SECO/BSV
NEWS - Aktualisierte Daten sind online!
Die Informationsplattform 'Vereinbarkeit Beruf und Familie' informiert erstmals schweizweit über die von den Kantonen und Kantonshauptorten entwickelten Instrumente. Sie ist eine Hilfe zur Entwicklung politischer Massnahmen. Die Plattform ist eine Dienstleistung des Bundes zuhanden der Kantone, Gemeinden und weiteren Kreise, welche Lösungen für die Verbesserung der "Vereinbarkeit Beruf und Familie" suchen (Politiker und Politikerinnen, Interessengruppen, Verbände und Vereine).