Archiv

 

2019

 

Samstag 22. Juni 2019
SVF-ADF Delegiertenversammlung  Neuchâtel
Die Delegierten trafen sich in einem prächtigen Saal in der ehrwürdigen Universität Neuchâtel. Liliane Valceschini, Angestellte in einer Uhrenfabrik, im Vallée de Joux und Initiantin vom Frauenstreik am 14. Juni 1991, wurde als neues Ehrenmitglied von SVF-ADF Suisse gewürdigt. Wichtig war vor allem der Beschluss, dass ab
1. Januar 2020 frauenrechte beider basel turnusgemäss von ADF Neuchâtel das Präsidium von ADF Neuchâtel üebrnehmen wird.

Nachmittagsprogramm an der
Université de Neuchâtel

Die Frauen im Kanton Neuenburg:
ein wenig bekannter Kampf!

-Arbeit und Arbeiterinnen

-Frauen im öffentlichen Raum

Inputvorträge und allgemeine Diskussionen.

Dieser öffentliche Anlass fand im Rahmen des Jubiläums von 60 Jahren Frauenstimmrecht im Kanton Neuenburg statt, auch unter Mitwirkung von SVF-ADF und Sektion Neuchâtel, siehe
Einladungsflyer.

2018

 

22. September 2018, Bern
Nationale Demonstration zur Lohngleichheit   #ENOUGH18

«Das Schneckentempo der Schweiz bei der Gleichstellung von Frauen und Männern ist legendär. Auch weit im 21. Jahrhundert sind in der Schweiz Macht und Geld noch ungleich auf Männer und Frauen verteilt: Frauen sind in Politik und den Führungsgremien der Wirtschaft untervertreten und verdienen für gleichwertige Arbeit im Schnitt monatlich 600 Franken weniger als die Männer…»
Dies der Aufruf vom SGB breit unterstützt von vielen nationalen (Frauen-) Organisationen zur Lohngleichheit. Tatsächlich braucht es noch viele – jedoch endlich auch grosse – Schritte, damit Frauen endlich gleich viel verdienen wie ihre Kollegen!
SVF-ADF suisse ruft alle Interessierten auf, an diesem wichtigen Anlass teilzunehmen. Weitere Infos unter:
regula.buehlmann(at) sgb.ch oder adf_svf_secret(at)bluewin.ch


28. September 2018

Mediencommuniqué:

SVF-ADF ist empört über den Entscheid des Nationalrates betr. der Gleichstellung von Frauen und Männern
Mit dem Slogan #ENOUGH18 haben sich rund 20'000 Personen an der nationalen Demo am 22. September in Bern beteiligt. Mit dabei waren Menschen aller Generationen und aus allen Regionen der Schweiz.

Selbstverständlich hat auch der Schweizerischer Verband für Frauenrechte SVF-ADF suisse sich an dieser grossen Kundgebung beteiligt.

Doch offensichtlich wurden diese rund 20'000 Personen vom Nationalrat ignoriert ja sogar missachtet. Denn jener hat sich erfrecht, den schon sehr abgespeckten Gesetzesvorschlag zur Lohngleichheit nochmals abzuschwächen – und dies gerade mal zwei Tage nach der nationalen Demo.

Für uns ist es klar – dies ist schlicht skandalös. Wir haben genug von der Machtpolitik der aktuellen Mehrheit im Bundeshaus.

Wir werden uns jedoch daran erinnern, wenn es darum gehen wird, Kandidatinnen und Kandidatinnen für die kommende Legislatur zu wählen.

Wir werden gegen Jene antreten, welche ihren Auftrag nicht ernst nehmen:

Denn es gilt, die Bundesverfassung, den Grundpfeiler unserer Demokratie, zu  respektieren. Dazu gehört es, nach nunmehr 37 Jahren endlich die Gleichberechtigung von Frauen und Männern umzusetzen.

 

 

 

9. Juni 2018 Neuchâtel
Delegierten Versammlung SVF-ADF Suisse

Folgende Forderungen werden an die Parlamentarier/innen gestellt:
Lohngleichheit - keine Erhöhung des Frauen AHV-Rentenalters und eine paritätische Vertretung der Geschlechter im Bundesrat, siehe Medienmitteilung.

Das öffentliche Nachmittagsprogramm war den Medien gewidmet. Zum Gespräch moderieret von Claudine Stähli-Wolf waren zwei Journalistinnen eingeladen:

Nadie Brügger Redaktorin beim Online Portal Nau.ch Bern und

Laura Drompt, Co-Chefredaktorin bei Le Courrier Genève.

Im regen Austausch mit den Teilnehmerinnen behandelten sie folgende Themen:

Wie ist die Situation von weiblichen Medienschaffenden in den Redaktionen?
Ist es für sie als Frauen schwieriger, sich Gehör zu verschaffen?
Wie können wir mit den Medien am besten kommunizieren, damit die Meinungen von feministischen Organisationen auch wirklich beachtet werden ?

Bild von links: Laura Drompt, Claudine Stähli und Nadine Brügger

 

Dienstag, 1. Mai 2018

Lohngleichheit. Punkt. Schluss!

"Vor 100 Jahren streikten Textilarbeiterinnen in den USA für Brot und Rosen: Brot für gerechten Lohn, Rosen für menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen. 100 Jahre später verdienen Frauen in der Schweiz immer noch deutlich weniger als Männer. Darum fordern wir heute Lohngleichheit. Punkt. Schluss!..."so begann Corinne Schärer, Geschäftsleitung unia, ihre Ansprache an der Feier in Rheinfelden, hier die ganze Rede.

Claudia Rohrer, frauenreechte beider basel und Grossrätin Kanton Aargau, doppelte in ihrem Referat nach. Ungalublich, wie sehr die jetzigen ungerechten Löhne die Frauen nicht nur während dem Erwerbsleben sondern auch bei den Renten diskriminieren!

Bild: Corinne Schäre links, Claudia Rohrer rechts.

 

Samstag, 24. März 2018 in Bern

Jahrestagung NGO Koordination post Beijing

Am 1. April 2018 tritt die Istanbul-Konvention in der Schweiz in Kraft.

Sie ist ein rechtsverbindliches Instrument gegen Gewalt, aber auch für Gleichstellung und damit für die Frauen*rechte.

Diese wichtige Tagung war öffentlich.

Hier geht es zum Programm.

 

 

8. März 2018 UNO Weltfrauentag

Überkantonale und nationale Events

Genf - Stopp den Missachtung von Frauenrechten

in der demokratischen Republik Kongo!

Häfig werden Frauen in der demokratischen Republik Kongo bei militärischen Konflikten als Waffe eingesetzt und damitgezwungenermassen ihrer körperlichen und sexuellen Integrität beraubt.

Da die Medien und andere Kommunikationskanäle über diese Verbechen schweigen, sehen sich die kongolesischen Frauen gezwungen, selbst mit lauter Stimme zu rufen: STOP!

Die Organiation Jesuis RDC wird am 8. März, dem internationalen Frauentag, von 14 -1 6 UIhr  vor dem UNO Hochkommissariat für Flüchtlinge in Genf mit ihrer Präsenz auf diese Verletzungen der Frauenrechte aufmerksam machen.

Aargau - Gleich=stellung retten!

Der Kanton Aargau soll die Gleichstellung endlich gemäss Bundesverfassung und Gleichstellungsgesetz umsetzen!

Die Fachstlele Gleichstellung soll erhalten bleiben und mit genügend finanziellen Mitteln ausgestattet werden!

 

28. Februar 2018

Lohngleichheit - der Ständerat refusiert gesetzliche Lohntransparenz!
Mit 25 gegen 19 Stimmen hat der Ständerat die ohnehin schon sehr verwässerte bundesrätliche Vorlage für obligatorische Lohnkontrollen in der Privatwirtschaft an die ständerätliche Kommission zurückgewiesen.

Doch noch immer verdienen die Frauen durchschnittlich 18%  wengier als die Männer für eine gleichwertige Arbeit, wobei die  Lohndifferenz  von 7,5 % in den öffentlich rechtlichen Betrieben und von 6,9% in der Privatwirtschaft  nicht erklärbar sind.
Simonetta Sommaruga, Bundesrätin, ruft in Erinnerung, dass diese Diskriminierung auf Grund des Geschlechts verfassungswidrig ist,
siehe auch unter frauenrechte beider basel eine Aktion am 24. Februar, Equal Pay Day, in Basel.

Lesen sie hier die ausführliche Medienmitteilung von SVF-ADF suisse!

 

2017

 

Dienstag, 5. Dezember 2017 in Bern

Engagement im Bundesparlament!

Der Schweizerische Verband für Frauenrechte svf-adf Suisse hat zu einer
offenen Gesprächsrunde über frauenpolitische Anliegen mit Liliane Maury Pasquier, Ständerätin, eingeladen.

 

9. November 2017
Vorbilder- Modèles- Modelli
Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF hat zum 100. Geburtstag von Iris von Roten, der Pionierin für Frauenrechte in der Schweiz, einen Festanlass veranstaltet und die diesjährige Ausgabe der Zeitschrift Frauenfragen dem Thema Vorbilder - Modèles - Modelli gewidmet.
In der deutschen Schweiz hat das 1958 veröffentlichte revolutionäre Buch
"Frauen im Laufgitter" damals viel Echo von grossem Lob bis Hass hervorgerufen. Die damaligen feministischen Forderungen von Iris von Roten sind teilweise noch heute topaktuell!

EKF hat die diesjährige Ausgabe der Zeitschrift Frauenfragen dem Thema Vorbilder - Modèles - Modelli gewidmet. Interviewt wurden 17 Frauen , aus der ganzen Schweiz. Sie alle haben sich auf irgendeine Art für Frauenrechte engagiert .
Darunter sind auch zwei Vertreterinnen von
SVF-ADF Suisse, Simone Chapuis und Ursula Nakamura.

Hier geht es zum Flyer und zum Link.
Das Heft ist auch in als gedruckte Ausgabe kostenlos erhältlich.

Viel Spass beim Lesen!

 

 

21.-28. Oktober 2017
Kongress von International Alliance of Women in Nicosia, Zypern

Delegierte von IAW Mitgliedorganiationen aus Europa, Asien, Afrika und Amerika haben sich zum Dreijahres-Konress getroffen und wurden sehr herzlich von den
IAW Kolleginnen in Zypern empfangen (Pancypriotic Women's Movement).
Die Diskussionen und Begegnungen waren rundum anregend und motivierend.

Esther Suter von frauenrechte beide basel wurde als Nachfolgerin von Jessica Kehl als Delegiertevon SVF-ADF in den IAW Vorstand (Board) gewählt. J.Kehl wird jedoch weiterhin IAW bei der FAO (Food and Agriculture Organisation der UNO) in Rom vertreten. Ursula Nakamura wird für IAW bei der WHO (Weltgesundheits-organisation) in Genf aktiv.

Unter Anderem hat IAW ein neues Projekt lanciert: "Water and Pads for School-Girls". Es soll Mädchen in ländlichen Gegenden von Entwicklungsländern, wo Sexualität stark tabuisiert ist, ermöglichen, auch während der Monatsregel die Schule zu besuchen.

Der Deutsche Frauenring feiert 2018 sein 100 Jahre Jubiläum und ladet zusammen mit einer Partnerorgansiation alle IAW Mitglieder nach Berlin ein zum IAW-Treffen und Fest vom 23.-28. Oktober 2018.

 

Bild: Teilnehmerinnen am IAW Kongress in Nicosia.

 

10. September 2017
Merci Monsieur Didier Burkhalter!

Das eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten hat soeben ein von Didier Burkhalter unterzeichentes Strategiepapier zur Gleichstellung herausgegeben. Dies ist ein wichtiges Dokument, denn es ist motivierend und inspirierned für unser Engagement.

EDA Strategie zu Geschlechtergleichstellung und Frauenrechten
Lesen Sie hier das ganze Dokument!

Wir empfehlen Ihnen vor allem, das eindrückliche und viel versprechende Vorwort zu lesen.

Merci, Herr Burkhalter, für dieses Abschiedsgeschenk! Wir hoffen, dass auch die zukünftige Person in diesem Amt dieses Versprechen ernst nimmt. Denn nur allzu lange warten die Frauen auf die Umsetzung der gesetzlich verankerten gleichen Rechte...

Simone Chapuis

 

 

10. Juni 2017
Delegierten Versammlung SVF-ADF Suisse  in Neuchâtel

Anschliessend fand ein öffentliches Podiumsgespräch statt
zur eidg. Abstimmung vom 24.Sept. 2017:

Was bringt die „Altersvorsorge 2020“ den Frauen?
Die beiden Fachfrauen stellten die Pro- und Kontra-Argumente vor:

Doris Bianchi, Schweiz. Gewerkschaftsbund, PRO
Catherine Laubscher, Marche Mondiale des Femmes, KONTRA.
Der Anlass schloss mit einer anregenden  Diskussion über diese komplexe Vorlage, siehe die Medienmitteilung hier.
Bild: C.Laubscher (links) und D. Bianchi

 

7. April 2017

Marthe Gosteli verstorben

"Traurig teilen wir Ihnen mit, dass Marthe Gosteli in der Nacht auf den 7. April verstorben ist. Sie befand sich nach einem Sturz in Pflege. Marthe Gosteli wurde am 22. Dezember 1917 auf dem Bauernhof ihrer Eltern in Worblaufen bei Bern geboren..." hier die Medienmitteilung und der Beitrag in der Berner Zeitung.

Bild SDA

Marthe Gosteli war zeitlebens eine Frauenrechtlerin.

Gosteli hatte in den 1960er Jahren die Frauenbewegung in der Schweiz massgeblich geprägt.

In den 1970er Jahren gründete sie in ihrem Elternhaus in Worblaufen in der Gemeinde Ittigen das "Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung" und im Jahr 1982 die Gosteli-Stiftung.

Das Gosteli-Archiv ist heute das bedeutendste Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung, schreibt die Gemeinde in ihrer Mitteilung weiter. SVF-ADF suisse hat M. Gosteli viel zu verdanken.

 

25. März 2017 um 12.15 Uhr in Bern

Jahrestagung NGO-Koordination post Beijing Schweiz:

Verweigerung von Frauenrechten aufgrund sogenannt christlicher Werte

SVF-ADF suisse hat sich an dieser von der NGO Koordination post Beijing veranstalteten und gut besuchten Tagung aktiv beteiligt, sieheden  Einladungsflyer.

In ihrem Inputreferat zeigte Dr. Doris Strahm, feministische Theologin, auf, wie sog. christliche und andere rechtskonservative Kräfte systematisch versuchen, wissenschaftliche Forschung zu Geschlecht und Gender zu desavouieren. In den folgenden Workshops und der lebhaften Podiumsdiskussion moderiert von Helen Issler, waren sich alle einig, dass die Rechte der Frauen unverhandelbare Menschenrechte sind, siehe dazu unter NGO Koordination:

 

18. März 2017 in Zürich

WOMEN'S MARCH

Trotz strömendem Regen haben sich mehr als 10'000  Frauen am Women's March in Zürich beteiligt. Auffällig viele junge Frauen aus der ganzen Schweiz waren mit dabei. Die vielen Slogans waren sehr vielfältig  Doch alle Teilnehmenden darunter auch viele Männer forderten dringendst die Wahrung und Umsetzung der Frauenrechte in der Schweiz. Medienspiegel:  NZZ, Tagesanzeiger, bluewin und Blick.

(Foto NZZ)

 

Unter dem Motto "We can't keep quiet" versammelten sich rund um den internationalen Frauentag weltweit Tausende von Frauen und demonstrierten gegen die zunehmenden frauenfeindlichen Tendenzen.In der Schweiz riefen verschiedenste Organisationen auf zur Solidarität mit den internationalen Frauenstreiks.

 

Ab 9. März 2017 Kinopremière in der ganzen deutschen Schweiz:

Die göttliche Ordnung

Der neue Film zum Frauenstimmrecht in der Schweiz mit der Baslerin Maria Leuenberger in der Hauptrolle zeigt den Kampf von Frauen im Kanton Appenzell für ihre politischen Rechte anfangs 1971.
Dieser Spielfilm unter der Regie von Petra Volpe

wurde bereits an den Solothurner Filmtagen 2017 preisgerkönt und hat seither viel Aufsehen erregt, siehe hier den TV-Bericht über die feierliche Vorpremière. SVF-ADF suisse empfiehlt diesen ausgezeichneten Rückblick auf diese wichtige frauenpolitische Epoche.

 

Februar 2017

Gosteli-Stiftung erhält den Kulturpreis 2017 der Burgergemeinde Bern

"Die bürgerliche Frauenrechtlerin hat massgeblich zur Einführung des Frauenstimmrechts beigetragen. Ihr grosses Lebenswerk ist jedoch das Archiv zur Schweizer Frauenbewegung..."

schreibt dazu die Aargauer Zeitung.

Im Buch "Gebt den Frauen ihre Geschichte!" beschreibt die Historikerin Franziska Roggen die Geschichte rund um das Frauenstimmrecht in der und damit das wichtige Wirken der unermüdlichen Pionierin für die Rechte der Frauen in der Schweiz.

 

 

12. Januar 2017

Die Sektion ADF Vaud übergibt das Präsidium der Sektion ADF Neuchâtel, Association neuchâteloise pour les droits de la femme.

Dank einer Statutenmodifikation im Jahr 2010 gilt für die Leitung das Rotationsprinzip. Seither übernimmt abwechselnd jede Sektion für 2-4 Jahre das
Präsidium. Nun können, ohne die gesamtschweizerischen Anliegen aus den Augen zu verlieren auch vermehrt regionale Aspekte berücksichtigt werden.