2015

 

7. Januar 2015

Der Schweizerische Verband für Frauenrechte wird neu von ADF Vaud präsidiert.

Turnusgemäss übergibt frauenrechte beider basel ab sofort die Präsidentschaft vom Schweizerischen Verband für Frauenrechte der Sektion ADF Vaud

Stabwechsel – am 7. Januar 2015 sind Valérie Bolliger und Ursula Nakamura mit einigem Gepäck nach Lausanne gefahren und haben offiziell den „Stab“ für die Präsidentschaft von SVF-ADF suisse dem Waadtländer Vorstand übergeben.

Prosit – wir wünschen den Kolleginnen viel Erfolg.
Hier die Medienmitteilung.

Von links nach rechts: Simone Chapuis (VD), Valérie Bolliger (BS),
Martine Gagnebin (VD) und Ursula Nakamura (BS)

Der Vorstand von ADF Vaud, präsidierende Sektion 2015-2016:

Von links nach rechts: Dominique Benmuvhar, Martine Gagnebin (Präsidentin), Viviane Schusselé (Kassierin), Marie-Louise Hefti, Clémence Capt,
Simone Chapuis.
Nicht auf dem Bild: Annemarie Nicod, Sophie Gallnö, Charlotte Mosquera
(z.Z. im Einsatz von MSF im Libanon).
Im erweiterten Vorstand der präsidierenden Sektion wirken
Rosemarie Balimann und Josiane Aubert mit.

 

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25. November- 10.Dezember 2015

16 Tage gegen Gewalt

Jährliche weltweite UNO Kampagne gegen jegliche Gewalt an Frauen.

In der deutschen Schweiz koordiniert der Christliche Friedensdienst cfd die vielen Anlässe und weiteren Aktivitäten der beteiligten Organisationen. SVF-ADF unterstützt dies.

Wo findet was statt? Hier geht es zum
Veranstaltungskalender mit Events im ganzen Land.

 

18. Oktober 2015

Nationale Wahlen  -   Frauenanteil im Nationalrat auf Rekordhöhe!
So der Titel bei den SDA News am 19.10.2015

Noch nie sind so viele Frauen in den Nationalrat gewählt worden, wie dieses Jahr - und dies trotz einem Rechtsrutsch.
Am Montagmorgen waren es 64 Frauen oder 32 Prozent.

Mit einem Frauenanteil von 32 Prozent ist der Nationalrat so weiblich wie noch nie seit Einführung des Frauenstimmrechts 1971 - und dennoch sind die Frauen, die eine knappe Mehrheit der Schweizer Bevölkerung ausmachen, nach wie vor untervertreten...weiterlesen!
Damit sind ja glücklicherweise alle düstern Wahlprognosen punkto Frauenvertretung widerlegt.

In den beiden Basel sind die Frauen besser vertreten denn je!

Basel-Stadt 3 Männer und 3 Frauen:

Anita Fetz, Ständerat, Silvia Schenker und Sibel Arslan Nationalrat

Baselland 2 Männer und 5 Frauen:
Maya Graf, Susanne Leutenegger, Daniela Schneeberger,
Elisabeth Schneiter-Schneider und neu Sandra Sollberger...mehr

BRAVO UND VIEL ERFOLG ALLEN GEWÄHLTEN FRAUEN!
Ein grosses Dankeschön allen Kandidatinnen, welche sich zur Verfügung gestellt haben!

Wie sieht es für die Frauenvertretung  in den einzelnen Kantonen aus?
Die Unterschiede sind sehr gross, siehe hier die Aufstellung von SVF-ADF.


6.-11. Oktober 2015

International Alliance of Women Treffen in Paris
Eingeladen waren die Vorstandsmitglieder (Board), die Präsidentinnen von IAW in verschiedenen Ländern und weitere interessierte Mitglieder.
Ungaublich, wie schwierig die Lebensbedingungen in Ländern wie Indien, Pakistan oder Zentralafrika sind! Diskriminierung der weiblichen Bevölkerung und vielerorts massive Ausbeutung der Mädchen und Frauen sind Alltag.
Tagungsthema war "Leihmutterschaft ein Frauenrecht?" . Die Referentinnen verschiedener europäischer Frauenorganisationen äusserten sich sehr kritisch zu dieser "patriarchalen Technik". Überzeugend war das spätere Statement von Veena Kohli, Präsidentin von All India Women's  Conference. In ihrem Land wird dies sehr gewinnbringend praktiziert - doch ganz zu ungunsten der letztlich rechtlosen Leihmütter.

 

20.September 2015

Simonetta Sommaruga an der UNO New York

20 Jahre nach dem Gipfel von Peking:
Bundespräsidentin Sommaruga fordert in New York mehr Tempo
bei der Gleichstellung

Bern, 27.09.2015 - Die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Teilnahme von Bürgerinnen und Bürgern an einer Agenda der nachhaltigen Entwicklung und das Bemühen um effektive, rechenschaftspflichtige Institutionen: An Veranstaltungen zu diesen Themen hat Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga am Wochenende am Rande des Agenda 2030-Gipfels in New York für die Schweiz gesprochen. An einem hochrangigen Treffen zur Gleichstellung der Geschlechter – 20 Jahre nach dem Weltfrauengipfel von Peking – forderte die Bundespräsidentin mehr Tempo bei der Umsetzung.... mehr hier

 

16.August 2015

Christiane Langenberger, Alt-Ständerätin, ist gestorben.

Sie war unter Anderem von 1981-1988 Präsidentin von SVF-ADF suisse und hat sich insbesondere für die Fristenlösung und sich unermüdlich für eine angemessene Vertretung der Frauen in allen politischen Gremien eingesetzt.

Wir nehmen in Dankbarkeit Abschied von Christiane Langenberger.

Denn als engagierte Feministin kämpfte sie unentwegt für die Gleichberechtigung und damit die Stellung der Frauen in der Gesellschaft.

Wichtig waren für Christiane Langenberger: Respekt vor Andersdenkenden, Bescheidenheit und Gemeinschaftssinn - dies wird uns beispielhaft in Erinnerung blieben.

Aus den Medien: Aargauer Zeitung  NZZ  Le Matin

und Basellandschaftliche Zeitung

Anita Fetz, Ständerätin SP Basel-Stadt,

erinnert sich an Christiane Langenberger, ihre frühere Kollegin im Stöckli

Ich habe immer gern mit Christiane im Ständerat zusammengearbeitet... mehr
Margrith von Felten, ehem. Nationalrätin Basel-Stadt und langjährige
Co-Präsidentin der damaligen Vereinigung für Frauenrechte Basel schreibt:
Christiane Langenberger habe ich im Nationalrat als umsichtige, offene und herzliche Kollegin kennengelernt...mehr

Ursula Nakamura, Präsidentin frauenrechte beider basel, fragt im Nachruf: Welche Erinnerungen bleiben uns, und was verbindet uns mit dieser

ungewöhnlichen Frau aus der Romandie?...mehr

 

Samstag, 6. Juni 2015

Delegiertenversammlung SVF-ADF suisse
Yverdon-les-Bains.
Hier geht es zum Jahresbericht 2014.

 

Nach dem geschäftlichen Teil versammelten sich alle
Teilnehmerinnen mit den SVF-ADF Transparenten in der schön renovierten Halle vom Zentrum "La Forge.

 

 

Josiane Aubert, alt Nationalrätin, moderierte die
anregende Diskussion zur Bundespolitik am Nachmittag.

 

 

9.-21.März 2015

CSW 59 - UNO Frauenkonferenz New York
Über 5'000 Frauen aus der ganzen Welt trafen sich. Unter dem Motto Beijing + 20 wurde zum einen kritisch überprüft, was seit der UNO Frauenkonferenz 1995 in Beijing erreicht worden ist, und zum andern wurde die gesamte Staatengemeinschaft dank einer politischen Erklärung (political declaration) verpflichtet, sich auch zukünftig für die Gleichberechtigung der Geschlechter, konkret die Frauenrechte, einzusetzen.
Weitere Infos unter CSW 59
Aktiv bei den Vorbereitungen und der Durchführung von CSW 59 war International Alliance of Women IAW. Jene Delegierten veranstalteten Anlässe zu feministischer Ökonomie, Frauen in den nationalen Regierungen, militärische Konflikte und Zivilgesellschaft usw. Nähere Infos unter

International Alliance of Women
Esther Suter und Ursula Nakamura nahmen als Delegierte von IAW teil, wobei U.Nakamura auch SVF-ADF suisse vertrat. In der Aargauer Zeitung berichtet U.Nakamura über ihre Impressionen in New York.

 

 

Samstag, 7. März 2015
Grosse Frauendemonstration in Bern:

SVF-ADF suisse ist zusammen mit über 30 anderen nationalen Organisationen mit dabei.

liberté égalité solidarité Lohngleichheit jetzt!

Siehe spezielle Website zum 7.März 2015

Hier geht es zur Medienmitteilung.

Über 12'000 Personen haben in Bern für Lohngleichheit demonstriert.

SVF-ADF suisse durfte das Programm eröffnen: "Seht die Schnecke - so langsam geht es voran mit der Umsetzung der Forderungen der Frauen.

Das Statement vorgelesen hat Charlotte Mosquera von ADF Vaud .

Lesen Sie den Text hier.

Hier geht es zur Bildergalerie.

Anfangs März hatte man in Windeseile über 5'000 Unterschriften gesammelt für ein Manifest 7. März

Kein neuer Pakt gegen die Frauen: Lohngleichheit jetzt erst recht!

"...Wir, die Unterzeichnerinnen dieses Manifests, akzeptieren nicht, dass man den Gleichstellungsartikel zu einem Konjunkturartikel degradiert. Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit ist ein Grundrecht. Es gilt auch in einem Wahljahr und in Währungskrisen..." mehr lesen

 

4.März 2015

Ein spezieller Abend!

Mehrere von uns waren gestern in Ste Croix, um mit Simone Chapuis zu feiern.

Tatsächlich hat sie den Preis „Mérite Vaud“ gewonnen!

Worum handelt es sich bei diesem Preis? Es ist eine Anerkennung des Kantons Waadt für eine Person, deren besondere Verdienste das Ansehen des Kantons fördern...hier der ganze Text

Echo in den Medien: La Télé und 24 heures

BRAVO!