2024

 

 

8. Februar 2024

Medienmitteilung:
Der Vorstand von SVF-ADF sagt JA  zur 13. AHV-Rente

Bei einer 13. AHV-Rente profitieren alle Rentnerinnen und Rentner:

Personen mit niedrigen Renten, weil keine Kürzungen erlaubt sind, der Mittelstand, weil die Kaufkraft ihrer Renten immer mehr abnimmt und die sehr gut Situierten, weil sie solidarisch über Jahre hinweg sehr viel mehr in die AHV einbezahlt haben, als sie je zurückerhalten werden.

Die 13. AHV-Rente ist eine willkommene Hilfe für alle, insbesondere aber für Frauen....
weiter hier.

 

31. Januar 2024
Das Geschlecht muss in Studien und Statistiken des Bundes besser berücksichtigt werden. Bravo!

Der Bundesrat hat am 31. Januar 2024 Richtlinien verabschiedet, in denen das Vorgehen und die Voraussetzungen für die Berücksichtigung des Geschlechts in Studien und Statistiken des Bundes festgelegt sind. Das Wissen über Geschlechtereffekte und geschlechtsspezifische Unterschiede in Studien und statistischen Daten des Bundes muss verbessert werden.

Dies verdanken wir Eva Herzog, Ständeratspräsidentin und frbb Mitglied. Denn sie hat sich mit ihrer Motion 20.3588 vehement für eine allgemeine, geschlechtsspezifische Datenerfassung eingesetzt

Am öffentlichen SVF-ADF Event "Unsichtbare Stolpersteine für Frauen" vom 18. Juni 2022 in Basel  hat Eva Herzog hat in ihrer Rede diesen wichtigen Vorstoss vorgestellt.

 

6. Januar 2024
Königinnentag!
Frauenrechte Bern-Fribourg (Frauenrechte BeFri) – feierlich gegründet!

Die Bernerinnen haben den 6. Januar 2024, den «Königinnentag», für

die Gründung der Sektion Bern-Fribourg von SVF-ADF gewählt.

Foto von links:
Die Gründerinnen: Lucie Waser, Martina Meier und Francine Perret;

Gäste: Annemarie Heiniger, frbb und SVF-ADF, und
Martine Gagnebin, Präsidentin von SVF-ADF

Nun gibt es statt dem 2015 aufgelösten Verein «Frau und Politik Bern» quasi eine Renaissance der Frauenrechte in dieser wichtigen Region der Schweiz.

 

Der Verein Frauenrechte BeFri  lädt ein zu einem Informationsabend am
30. Januar 2024 um 19 Uhr, «Braucht es die Initiative 13x AHV?»
Referentin ist Gabriela Medici, SGB Expertin Sozialversicherungen.
Ort: Villa Bernau – im Raum «Chalet», Seftingenstrasse 235, Wabern bei Bern.

Infos: frauenrechtebefri@gmail.com

 

 

2023

 

4. Dezember 2023
Eva Herzog präsidiert den Ständerat.

SVF-ADF gratuliert ihrem Mitglied herzlich zur glanzvollen Wahl

Eva Herzog, Ständerätin von Basel-Stadt und Mitglied von frauenrechte beider basel, wird mit einem Glanzresultat von 44 von 46 Stimmen zur Präsidentin des Ständerates gewählt.

SVF-ADF gratuliert Eva Herzog ganz herzlich zur Wahl in dieses wichtige Amt.
SVF-ADF ist sehr erfreut, dass im Gegensatz zum Nationalrat nun der Anteil der Frauen in der kleinen Kammer von 28% auf 35% gestiegen ist.
Seit jeher hat sich Eva Herzog für die Gleichberechtigung und eine weltoffene Schweiz eingesetzt. SVF-ADF wünscht ihr viel Erfolg. Lesen Sie die Antrittsrede hier.
                                                              Foto: bluenews

 

23. November 2023

Offener Brief von 172 Organisationen an Bundesrätin Karin Keller-Sutter:

Finanzierung und Durchführung von nationalen Präventionskampagnen gegen Gewalt sichern!

"...Die unterzeichnenden Organisationen bitten Sie, diese Verantwortung zu übernehmen und mindestens 3 Mio. CHF pro Jahr für die so dringend nötigen Gewaltpräventionskampagnen zu sprechen!..." 
Auch SVF-ADF hat diesen dringenden Appel  unterzeichnet. Ganzer Text hier!

 

 

24. Oktober 2023
Medienmitteilung zu den nationalen Wahlen

Hürden und Chancen für Frauen im Bundesparlament

SVF-ADF Suisse gratuliert allen Frauen zur erfolgreichen Wahl ins Bundesparlament. Die Hürden waren grösser als 2019. Damit sinkt der Anteil von Parlamentarierinnen im Nationalrat von 42% auf 38.5%, und die Schweiz gehört nicht mehr zu jenen 30 Ländern mit einem Parlament, in dem Frauen angemessen vertreten sind.

Umso mehr haben wir die Chance, dies beim neuen Ständerat auszugleichen. In jenen Kantonen, wo ein 2. Wahlgang stattfindet, rufen wir deshalb alle politischen Parteien auf, Kandidaturen von Frauen explizit zu fördern.... weiter hier.

 

Simone Chapuis-Bischof 16. März 1931-9. Oktober 2023

Geboren in Basel 1931 kommt Simone mit 8 Jahren nach Lausanne. Sie hat sich über viele Jahre hinweg unermüdlich und in den verschiedensten Belangen für die Rechte der Frauen eingesetzt. Bereits als junge Gymnasiallehrerin förderte sie die Bildung der Mädchen, wehrte sich gegen die Lohnungleichheit im Bildungswesen gewehrt, und wirkte mit bei Verbesserungen für die Frauen im universitären Bereich. Später engagierte sich Simone Chapuis vor allem für die Fristenregelung und die Gleichstellung der Geschlechter im Allgemeinen. Sie war lange Zeit Redaktorin des "Bulletin du Grand Conseil Vaudois". Simone Chapuis war Präsidentin von ADF Vaud. Von 1989-1992 war sie Co-Präsidentin zusammen mit Ursula Nakamura und nachher bis 1997 Präsidentin von SVF-ADF Suisse. Im Jahr 2015 erhielt sie le «Mérite cantonal vaudois", eine selten verliehene Auszeichnung.

Noch im Februar dieses Jahrs konnte Simone Chapuis mit dabei sein bei der feierlichen
Hinterlegung des Fonds Simone Chapuis im Waadtländer Kantonalarchiv (ACV). Damit bleiben viele wichtige Dokumente der Nachwelt erhalten. Fast gleichzeitig konnte die
Bibliothek Simone Chapuis  mit viel feministischer Literatur im Maison de la Femme in Lausanne wiedereröffnet werden.
Lesen Sie dazu den Dank an Simone von Liselotte Kurth, ehemals im Zentralvorstand

von SVF-ADF suisse:

"Die kühne Idee, den hundertjährigen Kampf der Frauen um gleiche Rechte nicht mit einer harmlosen Festschrift sondern mit einem gewichtigen Buch zu feiern, beunruhigte den Verband zunächst mit drängenden Fragen. Ist es möglich, die vielen Facetten einer so bedeutsamen Frauenbewegung angemessen darzulegen? Wer übernimmt die vielschichtige Arbeit? Wer bringt das Geld auf?

Nicht zuletzt war es Simone Chapuis, die solche Befürchtungen in den Wind schlug, hatte sie doch in ihrem lebenslangen Engagement so manches Mal Schwieriges angepackt und scheinbar Unmögliches erreicht. Sie sprach nicht nur dem Wagnis das Wort, sie war auch bereit zur Tat..."
Lesen Sie den ganzenText hier!

Der Kampf um gleiche Rechte,
Schwabe Verlag Basel 2009..

 

17. Juni 2023 Lausanne

Neue Ehrenmitglieder:

Anlässlich der Delegiertenversammlung von SVF-ADF wurden gewählt:
Ruth Dreifuss, alt Bundesrätin, Genf

Jessica Kehl-Lauff, ehem. Präsidentin SVF-ADF, Grub AR

Wir freuen uns sehr über diese Wahl und wünschen den Beiden alles Gute.

Lesen Sie hier die Grussworte von Ruth Dreifuss und Jessica Kehl-Lauff .

 

17. Juni 2023 Lausanne

Klimawandel als Herausforderung - Frauen als Akteurinnen

Öffentlicher Anlass von SVF-ADF suisse

Gemeinsam denken wir über unser Engagement nach, über die Rolle

der Frauen von nah und fern.

 

"Hier wie anderswo geht es darum, Lösungen zu finden. um für alle Menschen

die gleichberechtigte Teilhabe an den nachhaltigen, lebensnotwendigen

Ressourcen zu gewährleisten.»


Bastienne Joerchel (La Marche Bleue)

Alle 3 Rednerinnen hielten überzeugende und höchst motivierende Referate:

Rosmarie Wydler, Basel, Co-Präsidentin der KlimaSeniorinnen

Agnieszka Kroskowska, Koordinatorin Soziale Gerechtigkeit, Helvetas

Bastienne Joerchel, Initiantin La Marche Bleue, siehe Präsentation hier.

Einladungsflyer

KlimaSeniorinnen

 Helvetas

 La Marche Bleue

Bilder vom Event:

 

14. Juni 2023
Medienmitteilung

Der Schweizerische Verband für Frauenrechte SVF-ADF unterstützt den Streik sehr und ruft zur Teilnahme auf.

Die Streikforderungen entsprechen unseren langjährigen Anliegen.

Wir verlangen:

geschlechtergerechte Bildung, welche die Gleichstellung fördert

 

Lohngleichheit und Aufwertung der sogenannten "Frauenberufe"

 

gleichberechtigte Aufteilung der Erziehungs-, Haus- und Betreuungsarbeit....hier ganze Medienmitteilung

 

 14. Juni 2023

Feministischer Streik in der ganzen Schweiz
Am 4. März 2023 wurde beim nationalen Treffen der Streikkollektive in Fribourg ein Streikaufruf erarbeitet mit wichtigen Forderungen.

Weshalb ein Frauenstreik immer ausgerechnet am 14. Juni? Erinnert wird damit an den 14. Juni 1981, wo basierend auf der Volksinitiative «Gleiche Rechte für Mann und Frau» die Schweizer Stimmberechtigten die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Bundesverfassung verankert hatten.

Zehn Jahre später forderten die Gewerkschaften zusammen mit (Frauen-) Organisationen, darunter natürlich auch SVF-ADF, dringend die Umsetzung des Verfassungsauftrages punkto Bildung, Familie und Arbeit.
«Wenn frau will, steht alles still»
Lohngleichheit und unter Anderem Anerkennung der unbezahlten Care-Arbeit.

Noch heute mehr als dreissig Jahre später ist leider das Ziel noch nicht erreicht. Deshalb unterstützt SVF-ADF auch jetzt den Frauenstreik 2023 und ruft alle auf mitzuwirken,
sei es in einer der SVF Sektionen, zum Beispiel frauenrechte beider basel, oder sonst in einer der regionalen Gruppierungen. Siehe auch hier.

 

14. April 2023

Elisabeth Kopp, die erste Bundesrätin der Schweiz, ist verstorben.

SVF-ADF erinnert sich an das mutige Engagement der Verstorbenen für das Frauenstimm- und Wahlrecht und später für die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter.

Elisabeth Kopp hat durch ihre Persönlichkeit Zeichen gesetzt, indem sie als erste Frau überzeugend in unzähligen politischen Männergremien mitgewirkt hat.

Wichtig für SVF-ADF war die Zusammenarbeit rund um die Initiative «Gleiche Rechte für Mann und Frau» mit der erfolgreichen Verankerung 1981 in der

Bundesverfassung.

2. Oktober 1984 - Wahl zur Bundesrätin

Besonders beachtet wurden auch die vielen persönlichen Auftritte der damaligen Nationalrätin im Kampf für das neue Eherecht. Umso mehr war 1989 der abrupte Rücktritt aus dem Bundesrat ein Schock und wurde bedauert. Erst im Nachhinein ist klar geworden, wie gross damals die Belastung gewesen sein muss.

Fast wäre dies alles vergessen worden, wenn nicht die ehemalige Bundesrätin in ihrem bereits hohen Alter nochmals an die Öffentlichkeit getreten wäre. Besonders gefreut jat sich SVF-ADF, dass Elisabeth Kopp die SVF-Events 2021 rund um 50 Jahre Frauenstimmrecht aktiv unterstützt hat. Wir durften auf sie als erste Bundesrätin im Matronats- und Patronatskomitee zählen!


7. März 2023

Sexualstrafrecht: Ständerat fordert fortschrittliche Lösung

SVF-ADF kämpft seit vier Jahren Seit gemeinsam mit der feministischen Bewegung für ein fortschrittliches Sexualstrafrecht und für einen besseren Schutz der sexuellen Selbstbestimmung.
"...Der Einsatz hat sich gelohnt. Die nun vom Ständerat befürwortete Revision stellt einen historischen Fortschritt dar. 39 Fachstellen und feministische Organisationen legen in einer gemeinsamen Erklärung dar, weshalb sie den Gesetzesentwurf unterstützen.

Wir feiern einen sehr wichtigen Zwischenerfolg...Dieser Erfolg gehört den unzähligen Aktivist/innen, Expert/innen und Betroffenen sexualisierter Gewalt, die seit Jahren für einen besseren Schutz der sexuellen Selbstbestimmung kämpfen..." schreibt Tamara Funiciello, Nationalrätin. Siehe auch Bericht in Tagesanzeiger und Basler Zeitung

 

Die gemeinsame Erklärung

ERST DER ANFANG.

Feministische Errungenschaften im Sexualstrafrecht

Seit vier Jahren kämpft die feministische Bewegung für ein zeitgemässes Sexualstrafrecht.

Unsere Hauptforderung: ein Gesetz, das unsere sexuelle Selbstbestimmung effektiv schützt.

Der Einsatz hat sich gelohnt! Aktuell liegt ein Gesetzesentwurf vor, der drei enorme Verbesserungen gegenüber der aktuellen Situation beinhaltet...die ganze Erklärung hier